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Bei der Zucht von Kleinrex Kaninchen in der Farbe Königsmantelschecken werden Japaner, Mantelschecken und Punktschecken verwendet. Da die ideale Farbe aus einer Kombination von allen dreien entsteht, gestaltet sich die Zucht mitunter etwas schwierig. Man bekommt manchmal in einem Wurf Jungtiere von jeder dieser drei Farben. Königsmantelschecken gibt es vier verschiedenen Farben: schwarz-rot-weiß = KMS 1 blau-gelb-weiß = KMS 2 havanna-gold-weiß = KMS 3 feh-creme-weiß = KMS 4 Kleinrex Königsmantelschecke (dreifarbig) (Quelle: www.kleinrex.com) Bewertungsskala: 1. Körperform
und
Typ 20
Punkte 2. Gewicht 10 Punkte 3. Fell 20 Punkte 4. Kopfzeichnung 15
Punkte 5. Rumpfzeichnung
15 Punkte 6. Farbe/Farbverteilung
15
Punkte 7. Gesundheit
und
Pflege
5 Punkte Summe
100
Punkte
1.
Körperform und Typ: Der Körper ist leicht gedrungen,
Vorder- und Hinterpartie sind möglichst gleichmäßig breit und ausgeglichen. Die
Rückenlinie verläuft ebenmäßig, die Hinterpartie ist gut abgerundet. Die Vorderläufe sind
gerade, mittellang und kräftig. Der Hals tritt kaum sichtbar in Erscheinung. Die Blume
wird anliegend und aufrecht getragen. 2.
Gewicht: Das Normalgewicht beträgt 2 kg, das
Mindestgewicht liegt bei 1,70 und das Höchstgewicht bei 2,40 kg. 3.
Fell: Das Fell ist sehr dicht und besitzt
ein auf dem Haarboden fast senkrecht stehendes Fellhaar, das auf der Rückenmitte
eine Länge von 17 bis 20mm haben muss. Die einzelnen Haare dürfen weder wellig
sein, noch Locken bilden. Sie müssen über eine genügende Stabilität verfügen. Wenn
man mit der flachen Hand gegen den Strich über das Fell streicht, sollen sie fast
senkrecht stehen bleiben oder nur langsam in ihre Ausgangslage zurücksinken. Bleiben
die Haare nach dem Streichen gegen den Strich liegen, so ist dies ein Anzeichen
von zu dünnem Fell. Die feinen, nicht gekrümmten Grannehaare sollen mit dem Unterhaar
in gleicher Höhe abschneiden. Die Grannenspitzen dürfen über das
Deckhaar höchstens 1 mm herausragen. Der Nackenkeil ist möglichst klein und
lockenfrei, doch werden die welligen Haare im Nackenkeil und am Bauch
(Geschlechtspartie) nicht vermeiden lassen. Je glatter die Nackenpartie, desto besser ist die
Haarstruktur auch der übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fell. 4.
Kopfzeichnung Die Kopfzeichnung umfasst wie bei
allen mantelgezeichneten Tieren den gesamten Kopf und die Ohren. In der Mitte der
Stirnpartie kann bzw. sollte ein weißer Stirnspiegel auftreten, auch die
Kinnbackeneinfassung und die Unterlippe darf weiß sein. Dabei ist die gefärbte Unterlippe vorzuziehen.
Die Grundfarbe der Zeichnung ist ein sattes gelb (bei den blau-gelben Tieren, helles
burgundergelb) das intensiv mit kleinen, leopardenartigen schwarzen
(blauen)Punkten und Strichen überzogen ist (birkenfarbig
gescheckt/Mosaikfaktor). Je bunter der Kopf erscheint, desto wertvoller ist er.
Eine gespaltene Zeichnung im
Gesichtsbereich des Tieres ist erlaubt, wird aber nicht angestrebt. 5.
Rumpfzeichnung Der Rumpf wird von der
Mantelzeichnung bedeckt, wobei der Rücken von den Schultern und die Hinterpartie von
den Zeichnungsfarben erfasst werden. Die Zeichnung selbst besteht aus
Punkten, die gleichmäßig über den gesamten farbigen Bereich verteilt sind
(birkenfarbig). Die Punkte dürfen miteinander verbunden sein, sollen aber
keine Streifen wie bei der Japanerzeichnung
zeigen. Weiße Ansatzpunkte im Genick bis zu den Schulterblättern oder vom Ansatz
der Blume bis zur hochgelegten Blumenspitze bleiben unberücksichtig. Die Brust
und Vorderläufe sollten weiß sein, einzelne kleine Punkte werden nur mild beurteilt. Hinterläufe und Bauch sollten überwiegend weiß sein. 6.
Farbe Die Grundfarbe ist rein weiß. Die
Zeichnungsfarbe ist ein intensives Gelb auf dem die schwarze Farbe in Punkten sehr gut sichtbar ist bzw. helles beige-gelb mit blauen Punkten. Die Augenfarbe ist dunkelbraun und bei den blau-gelben Tieren blaugrau. Die Krallen sind farblos. 7. Gesundheit und PflegeSiehe internationale allgemeine Bestimmungen |